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Postanschrift

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien

Kaiserstr. 12, Geb. 20.30
D-76131 Karlsruhe

Campusplan (Planquadrat G5)

Jörg Hartmann

Promotionsthema: Das Raumschiff im Science-Fiction-Film. Zur Metaphorik kosmologischer Evasion
Beginn der Promotion: 2008
joerg hartmannBwn4∂kit edu


Englerstr. 2, Geb. 20.30
D-76131 Karlsruhe



Werdegang bis zur Promotion

  • 01/2008-04/2008: Teaching Assistant an der Queen's University Kingston (Kanada)
  • 07/2008: Magister Artium (M.A.)
  • 10/2008-10/2010: Promotionsstipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg
  • Seit 10/2008: Mentor für Literaturwissenschaft, Fernuni Hagen
  • 04/2010-09/2010: Leitung des Hauptseminars "Zeit-, Raum- und Innenraumreisen im Science-Fiction-Film" mit Prof. Dr. Böhn und Dominik Schrey M.A.
  • Seit 09/2010: Akademischer Mitarbeiter am KIT, Institut für Literaturwissenschaft und Fernstudienzentrum
  • 10/2010-03/2011: Leitung des Proseminars "Theorien der Medienkultur"

Abstract des Promotionsthemas

Zum Kernbestand des populären Filmgenres 'Science Fiction', zählen Phantasien vom Aufbruch des Menschen ins All. Raumfahrt- und Raumschiffinszenierungen lassen sich international und kontinuierlich von der Frühzeit des Kinos bis in die Gegenwart beobachten. Eine Monographie zu diesem Themenfeld steht jedoch noch aus. Ziel des primär film- und kulturwissenschaftlich ausgerichteten Promotionsprojektes, ist die Schließung dieser Lücke durch die Erstellung eines umfassenden Korpus von Spielfilmen, in denen Raumfahrt und Raumschiff Objekt medialer Repräsentation werden, und die daran anschließende Systematisierung und Interpretation der Bedeutungsverschiebungen, denen dieses Motiv in seinem historischen Verlauf unterliegt. Verfilmte Raumfahrtvisionen imaginieren nicht nur Verbesserungen des Verkehrswesens, sie beziehen sich auch auf einen etxtradiegetisch positionierten, übertragenen Sinngehalt. Als moderne Variante der traditionellen Daseinsmetapher 'Seefahrt' verbildlichen sich im Topos der astronautischen Evasion kollektive Wertungen gegenüber technologischem Fortschritt im 20. Jahrhundert sowie Annahmen über die Stellung des Menschen in Raum und Zeit. Sowohl zeitgenössische Kontexte der Produktionsgegenwart der Filme als auch die technik- und kulturhistorischen Vorgeschichten des Motivs werden daher in die Untersuchung miteinbezogen und mit der wechselnden Semantik fiktionaler Raumschiffe abgeglichen.

Publikationen bis zur Promotion

2009. Fortschritt als Fraktur im frühen Science Fiction Film. Metaphorologische Überlegungen zu Auf- und Einbrüchen in Le Voyage dans la Lune und Le Voyage à travers l'impossible von G. Méliès. In: Journal of New Frontiers in Spatial Concepts, Nr. 1, S. 134-147.

2010. Conference Report "Wahrnehmungsräume - Räume der Wahrnehmung um 1600 und 1900". In: Journal of New Frontiers in Spatial Concepts, Nr. 2, S. 69-72.