Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien

Philipp Mönch, Buch der stryt und büchsen

Wie Martin Merz stand auch Philipp Mönch im Dienst der Pfalzgrafen bei Rhein. Sein Skizzenbuch legte er im Jahr 1496 an. Das Eingangsbild zeigt ihn selbstbewusst in pelzbesetztem Mantel mit Spruchband und Wappen. Die Bilder beschäftigen sich mit unterschiedlichen Feuerwaffen. Ein zweiter Schwerpunkt ist jedoch Antriebs- und Hebetechnik. Mönch präsentiert mehrere Kräne mit unterschiedlichen Antriebsarten. Im Mittelpunkt steht die Flexibilisierung, etwa durch ausschiebbare Kranausleger. Beim Heben schwerer Lasten setzt er auf Antrieb durch Gewindeschnecken. Mehrfach werden bei Gesamtabbildungen von Hebewerkzeug Ausschnittvergrößerungen gezeigt, die Einblicke in die sonst verborgenen Mechanismen gewähren.

 

Hebezeug zum Anheben schwerer Lasten. Zur Übersetzung dient nicht nur ein Flaschenzug, sondern auch Schneckenräder in eigenen Gehäusen. Eine Einzelzeichnung verdeutlicht deren Funktion (Universitätsbibliothek Heidelberg, cpg 126, fol. 18r – Lizenz CC BY-SA 3.0 DE)

 

 

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