Aktuelles

Buchcover: Dramen-Analyse von Stefan Scherer, Einführung, Nomos Bibliothekdesign, 3. Auflage. Stefan Scherer
Logo des Deutschen Germanistenverbands e.V. Deutscher Germanistenverband e.V.

Im Dezember dürfen wir uns gleich über zwei neue Monographien von Mitarbeitern unseres Departments freuen: Bernhard Pattis' Dissertationsschrift ist unter dem Titel "Spracharbeit und Literaturreform (1617–1650). Fürst Ludwigs von Anhalt-Köthen Petrarca-Übersetzung und das Sprachprojekt der Fruchtbringenden Gesellschaft" ist bei DeGryuter und die Neuauflage (3. Aufl.) von Stefan Scherers "Dramen-Analyse. Einführung" bei Nomos erschienen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf dem 28. Deutschen Germanistentag, der vom 14.-17. September 2025 an der Technischen Universität Braunschweig stattfand, wurde Astrid Dröse von der Mitgliederversammlung der „Gesellschaft für Hochschulgermanistik im Deutschen Germanistenverband“ zum neuen Vorstandsmitglied gewählt.

Mit seinen beiden Teilverbänden „Gesellschaft für Hochschulgermanistik“ (GfH) und „Fachverband Deutsch“ (FV), die knapp 1600 Mitglieder vertreten, setzt sich der „Deutsche Germanistenverband“ (DGV) (www.deutscher-germanistenverband.de) für eine stärkere Zusammenarbeit von Universität und Schule und die Visibilität aller germanistischen Teilgebiete ein. Auf den international ausgerichteten Germanistentagen, die von ca. 650–800 Teilnehmer*innen besucht werden, können sich Hochschulgermanist*innen, Deutsch­lehrer*innen, Germanistik- bzw. Lehramtsstudierende und alle an der deutschen Sprache und Literatur Interessierte in Plenarvorträgen, Keynotes, Panels und Workshops über aktuelle Entwicklungen in Forschung, Bildungspolitik und schulischer Praxis austauschen. Der 29. Deutsche Germanistentag wird im September 2028 durch Prof. Dr. Andrea Sieber, der neuen Vorsitzenden des DGV, an der Universität Passau ausgerichtet.

 

 

 

 

 

Veranstaltungsankündigung zur Ausstellung des OS Making of PfalzLandesbibliothekszentrum Rheinland-Pfalz (LBZ RLP)

Ausstellungseröffnung: Making of Pfalz
Wie wurde die Pfalz zu dem, was sie heute ist?

Die Ausstellung „Making of Pfalz“ widmet sich der Frage, wie sich im 19. Jahrhundert aus einem neu gegründeten bayerischen Regierungsbezirk eine Region mit starkem kulturellem Selbstverständnis entwickelte. Anhand historischer Originale, Druckwerke und Fotografien wird nachvollziehbar, wie „typisch pfälzische“ Merkmale und Motive entstanden – und wie sie bis heute fortwirken.

Von der Verwaltungsregion zum Sehnsuchtsort und Touristenmagneten: Die Schau zeichnet 210 Jahre pfälzische Geschichte nach und zeigt, wie ein zunächst traditionsloses Gebiet zu einem identitätsstiftenden kulturellen Raum wurde. Dabei überrascht, dass die Pfalz als klar umrissene Region vor 1816 gar nicht existierte – vielmehr wurde sie durch Sprache und Bilder erschaffen.

„Making of Pfalz“ lädt Besucherinnen und Besucher dazu ein, diesen Prozess der Identitätsbildung im langen 19. Jahrhundert nachzuvollziehen:
 Wie entstanden die „typisch pfälzischen“ Landschaften, Burgen und Traditionen? Welche Bilder und Texte haben unser heutiges Bild der Pfalz geprägt und verbreitet?

Rund 100 ausgewählte Exponate beleuchten zentrale Themen wie Landschaftsmalerei, Reiseberichte, Volkskunde, Ruinenromantik und Burgenforschung. Auf medialer Ebene reicht die Präsentation von der Handskizze über Druckgrafiken bis hin zu frühen Fotografien – und zeigt so eindrucksvoll, wie neue Bildmedien die Popularisierung der Pfalz ermöglichten.

Begleitende Vorträge vertiefen die Themen der Ausstellung und befassen sich mit der medialen Geschichte des Pfalzbildes, der volkskundlichen Erforschung der Region sowie mit Fragen der Erinnerungskultur im Zusammenhang mit dem Deutsch-Französischen Krieg.

Konzipiert und erarbeitet wurde die Ausstellung von Studierenden des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst der RPTU in Landau, des Instituts für Germanistik des Karlsruher Instituts für Technologie sowie des Instituts für Europäische Kunstgeschichte der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg unter der Leitung von Dr. Maria Männig und PD Dr. Bernd Carqué (beide RPTU) sowie Prof. Dr. Andreas Böhn (KIT).

Weitere Informationen zu der Ausstellung und dem Vortragsprogramm finden Sie hier.
Ankündigungsflyer

Eröffnung: Mittwoch, 14. Januar 2026, 18 Uhr
Laufzeit der Ausstellung:
14.01. – 15.04.2026
Adresse: LBZ / Pfälzische Landesbibliothek, Otto-Mayer-Str. 9 67346 Speyer
Info: https://pfalzbilder.hypotheses.org

Archiv

„Making of Pfalz“ – Kulturhistorsiche Ausstellung zur Entstehung einer Region

Pfalzbibliothek Kaiserslautern, 12.06.2025-13.09.2025
Poster

Vortrag & Buchpräsentation Klopstock in Karlsruhe“ von Prof. Dr. Werle (Heidelberg)

Literaturhaus im Prinz-Max-Palais, 17.07.2025.

Vortrag „Liederbücher des Barock und ihre strukturelle (Un)Ordnung“ von Prof. Dr. Astrid Dröse

Im Rahmen der Ringvorlesung "Frühneuzeitliche (Un-)Ordnung" der Ruhr-Universität Bochum, 30.06.2025.
Poster

Workshop „Female Enlightenment. Christiana Mariana von Ziegler as Librettist for Bach“

Workshop in Oxford am 07./08.05.2025
Poster

Tagesexkursion in das Deutsche Literaturarchiv Marbach

Exkursion am 22.01.2025
Poster