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Postanschrift

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien

Kaiserstr. 12, Geb. 20.30
D-76131 Karlsruhe

Campusplan (Planquadrat G5)

Wissenschaft für alle: Wie kann Wissenschaftskommunikation mit schwer erreichbaren Zielgruppen gelingen?

Schwierige Zielgruppen

(Beispiel für einen möglichen alternativen Zugang zu Wissenschaftskommunikation: Comic-Workshop mit Schüler*innen einer in verschiedenen Aspekten diversen Klasse an Bord der MS Wissenschaft in Stuttgart)

Wissenschaftskommunikation wird immer vielfältiger – von Fishbowl-Diskussionen über Science-Slams bis hin zu Hack-Days. Aber wen erreichen diese Formate und vor allem: wen nicht? Woran liegt es, dass Themen aus Wissenschaft und Forschung einige Gruppen in der Bevölkerung bislang nicht erreichen und was lässt sich dagegen tun? Das neue Forschungsprojekt „Wissenschaft für alle: Wie kann Wissenschaftskommunikation mit schwer erreichbaren Zielgruppen gelingen?“ der Abteilung Wissenschaftskommunikation am Institut für Germanistik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) geht diesen Fragen in Kooperation mit Wissenschaft im Dialog (WiD) in einem explorativen und praxisorientierten Ansatz nach.

Das von der Robert Bosch Stiftung für drei Jahre geförderte Projekt widmet sich der Frage, welche Bevölkerungsgruppen von bisherigen Formaten der Wissenschaftskommunikation noch nicht erreicht werden und weshalb. Dazu soll als Ausgangsbasis der bisherige theoretische und empirische Kenntnisstand sowohl aus der Wissenschaftskommunikations-Forschung als auch beispielsweise der Forschung zu politischer Bildung und Gesundheitskommunikation aufgearbeitet werden. Anschließend sollen gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern bislang schwer erreichbarer Zielgruppen sowie Stakeholdern aus den jeweiligen Bereichen innovative Formate für Wissenschaftskommunikation entwickelt werden, die für die Zielgruppen ansprechend sind und zu einer Auseinandersetzung mit Wissenschaft und Forschung führen.  

Um abschätzen zu können, ob die neu entwickelten Formate auch die gewünschte Wirkung zeigen, werden diese im Verlauf des Projekts in Pilotprojekten getestet und begleitend evaluiert. Neben einer wissenschaftlichen Typologie der Gruppen und Erreichbarkeitsfaktoren sollen so auch empirisch fundierte Empfehlungen für die Wissenschaftskommunikations-Praxis ausgearbeitet werden.

 

Beteiligte Wissenschaftler*innen

 

Kooperationspartner

Projektseite bei Wissenschaft im Dialog

 

Förderer