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Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien

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Campusplan (Planquadrat G5)

Hochschulkommunikation heute: Berufsbilder, Akteursrollen, Spannungsfelder

WMK

An Hochschulkommunikatoren werden heute andere Erwartungen und Ansprüche herangetragen als noch vor 20 Jahren. Sie stehen vor der Herausforderung, ihre (kommunikative) Rolle sowohl innerhalb ihrer Institution als auch in ihrem Handeln nach außen neu finden und ausgestalten zu müssen. Die aktuelle Debatte um Qualitätskriterien der Wissenschaftskommunikation, institutionelle Veränderungen der Hochschulen (z. B. „New Governance“) und ein deutlich veränderter medialer Kontext mit gewandeltem Zielgruppenverhalten gehören zu den Faktoren, die ihre Rollenfindung beeinflussen.

In den aktuellen Diskussionen innerhalb des Berufsfelds „Hochschulkommunikation“ wird immer wieder das Fehlen belastbarer Daten beklagt, die für eine evidenzbasierte Auseinandersetzung mit externen Erwartungen, dem eigenem Selbstverständnis und den eventuell daraus resultierenden Spannungsfeldern nötig sind. Die Studie “Hochschulkommunikation heute: Berufsbilder, Akteursrollen, Spannungsfelder“ soll diese Datenbasis schaffen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Positionierung der Akteure der Hochschulkommunikation innerhalb ihrer Organisationen und den vielfältigen internen wie externen Beziehungen von Akteuren zueinander.

Im Rahmen einer Onlinebefragung unter Hochschulkommunikatoren bundesweit sollen zunächst folgende Themenfelder bearbeitet werden:

  • Ausstattung, Struktur, Profil der Kommunikationsabteilungen, Fakten zu den Hochschulen
  • Verhältnis von zentraler Kommunikationsabteilung und der Öffentlichkeitsarbeit in der Hochschul-„Peripherie“
  • Rollenverständnis/ -veränderungen von Kommunikatoren
  • Entstehung und Umsetzung von Kommunikationsstrategien/-kanälen
  • Evaluationskriterien der Hochschulkommunikatoren für „gute“ Hochschulkommunikation
  • Aus- und Weiterbildung in den Kommunikationsabteilungen

In einem zweiten Schritt ist die vertiefte Betrachtung einzelner Themen mit Hilfe qualitativer Methoden geplant. Dabei sind sowohl Interviews als auch Fokusgruppen und Fallstudienanalysen vorstellbar.

Die Ergebnisse der Studie werden in verschiedenen Kontexten mit Praktikern aus dem Berufsfeld „Hochschulkommunikation“, mit Wissenschaftlern und weiteren Experten aus dem Forschungsfeld „Wissenschaftskommunikation“, und mit Wissenschaftsjournalisten und politischen Entscheidungsträgern diskutiert und können wesentliche Impulse für die Diskussion über die zukünftige Entwicklung der Hochschul- und der Wissenschaftskommunikation geben.

 

Publikationen

Hauser, C.; Schwetje, T.; Leßmöllmann, A. (im Erscheinen): Organisation von Hochschulkommunikation. In: Fähnrich, B; Metag, J.; Post, S.; Schäfer, M. (Hrsg.): Forschungsfeld Hochschulkommunikation. Wiesbaden: Springer VS.

Zwischenbericht Hochschulkommunikation erforschen 1. Welle Leßmöllmann Hauser Schwetje

Projektbericht Hochschulkommunikation erforschen 2. Welle Schwetje Hauser Leßmöllmann

Projektbericht Hochschulkommunikation erforschen 2. Welle Schwetje Hauser Leßmöllmann

Projektbericht Hochschulkommunikation erforschen 2. Welle Schwetje Hauser Leßmöllmann

 

Beteiligte Wissenschaftler

Prof. Dr. Annette Leßmöllmann (Projektleitung)

Christiane Hauser M.A. (Projektkoordination)

Thorsten Schwetje M.A. (Wissenschaftlicher Mitarbeiter)