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Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien

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Begleitforschung zum digitalen Wissenschaftsmagazin „Substanz”

Versuchsperson mit Blickaufzeichnungsbrille

Seit Herbst 2013 entwickeln die beiden Wissenschaftsjournalisten Georg Dahm und Denis Dilba mit ihrem Team das digitale Wissenschaftsmagazin "Substanz" [www.failbetter.biz]. Prof. Dr. Annette Leßmöllmann und Dr. Philipp Niemann begleiten das Projekt mit einem Forschungsprojekt, das Produkt- und Rezeptionsforschung sowie Redaktionsforschung integriert.

1. Produkt- und Rezeptionsforschung
Wie gehen Menschen mit dem App-Magazin „Substanz” um, wie nutzen sie es? – das ist die Grundfrage dieses Teilprojekts. Um fundiert über die Nutzung eines journalistischen Produkts sprechen zu können, ist die profunde Kenntnis des Produkts selbst unerlässlich. Aus diesem Grund ist die Produktforschung im Rahmen des Projekts integraler Bestandteil der Rezeptionsforschung: Das App-Magazin wird im Hinblick auf zu erwartende Rezeptionsprobleme analysiert, um so Hypothesen für eine spätere Rezeptionsstudie generieren zu können. 
Neben dem Produkt selbst sind Merkmale der Rezipienten – ihre Interessen, ihr Vorwissen – zentrale Parameter bei der Rezeption journalistischer Produkte. Diese werden im Forschungssetting der Studie mittels der Methode der Befragung (schriftliche Befragung sowie Leitfadeninterviews) erfasst. Zur Erschließung der eigentlichen Rezeptionssituation kommen in der Hauptsache zwei Methoden zum Einsatz, die sich gegenseitig ergänzen: die Methode der Blickaufzeichnung (siehe Abbildung) und die Methode des „Lauten Denkens”. Die Blickaufzeichnung liefert dabei authentische Informationen über die Verteilung der visuellen Aufmerksamkeit des Rezipienten während der Nutzung des Produkts. Mittels des „Lauten Denkens” wird die nötige Kontextualisierung realisiert, um die erfassten Blickdaten richtig einzuordnen. 

2. Redaktionsforschung
Die Entwicklung eines neuen, multimodalen Wissenschaftsmagazins als App führt zu Veränderungen der Struktur und der Arbeitsroutinen in einer journalistischen Redaktion. Diese Hypothese wird im zweiten Teilprojekt mittels der Methode der Beobachtung und der Befragung untersucht. Dabei sind Redaktionsbesprechungen ebenso von Interesse wie Einschätzungen der zentralen Protagonisten des Substanz-Teams. 

 

Beteiligte Wissenschaftler