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Social Media

  


Postanschrift

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien

Kaiserstr. 12, Geb. 20.30
D-76131 Karlsruhe

Campusplan (Planquadrat G5)

Datenbank für Populärwissenschaft

Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler engagieren sich in der Vermittlung ihrer Forschung gegenüber der Gesellschaft. Dabei kommen verschiedenste mediale Formate zum Einsatz, vom klassischen Vortrag für ein Laienpublikum bis zum Tweet im Social Web. Eine Übersicht über dieses vielfältige Engagement gibt es bisher nicht. Genau hier setzt das von der Klaus Tschira Stiftung geförderte Forschungsprojekt „Datenbank für Populärwissenschaft” an. Langfristiges Ziel ist die Entwicklung eines internetbasierten Informationssystems für externe – deutschsprachige – Wissenschaftskommunikation. Zu diesem Zweck kooperieren Informatiker, Bibliothekswissenschaftler und Experten für Wissenschaftskommunikation am Karlsruher Institut für Technologie zunächst in einem 12­-monatigen Vorprojekt, in dem zentrale Fragen im Hinblick auf die spätere konkrete Entwicklung und Ausgestaltung des Systems geklärt werden. Perspektivisch soll das Informationssystem möglichst weite Bereiche der populärwissenschaftlichen Tätigkeiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Disziplinen dokumentieren und recherchierbar, ja in Ausschnitten vielleicht sogar direkt zugänglich machen: den Forscherblog eines Geografen ebenso wie den allgemein verständlichen Vortrag, den eine Physikerin während der Langen Nacht der Wissenschaft gehalten hat. Wortinterviews in Zeitungen wären genauso erfasst wie Gastbeiträge von Forschenden auf Online­portalen oder ihre populären Sachbücher. 

Jenseits dieser Dokumentations- und Erschließungsleistung im Bereich der externen Wissenschaftskommunikation bietet das Informationssystem zahlreiche Ansatzpunkte für die Forschung, etwa in den Bereichen semantische Vernetzung, Integration unterschiedlichster Datenbankstrukturen oder Nutzung und Qualität externer Wissenschaftskommunikation. 

 

Projektbeginn: 1. Oktober 2014

 

Förderer

 

Beteiligte Wissenschaftler