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Postanschrift

Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Institut für Germanistik: Literatur, Sprache, Medien

Kaiserstr. 12, Geb. 20.30
D-76131 Karlsruhe

Campusplan (Planquadrat G5)

<Bild>

M.A. Marie-Hélène Adam

Wissenschaftliche Angestellte
Sprechstunden: nach Absprache
Raum: 4.039, 4. OG
Tel.: +49 721 608-48838
marie-helene adamIpi4∂kit edu

Englerstr. 2, Geb. 20.30
D-76131 Karlsruhe



Curriculum Vitae

Name

Marie-Hélène Adam

Promotionsthema

Technikutopien und Genderkonzepte in Literatur, Film und Fernsehserie. Das Weibliche und das Männliche in technischen, technologischen und wissenschaftlichen Zukunftsvisionen

Beginn der Promotion

Juli 2011

Abschluss der Promotion

 -

bisherige Veröffentlichung

Adam, Marie-Hélène: Wissenschaft im Wandel – Technik, Natur und Mensch bei Leonardo da Vinci. In: Technikfiktionen, Technikdiskurse, hg. von Burkhardt Krause, Karlsruhe: KIT Scientific Publishing 2011. [erscheint demnächst]

Werdegang bis zur Promotion

• Februar 2007: Bachelor of Arts am KIT (Hauptfach Germanistik, Nebenfach: Journalismus und Technik der elektronischen Medien)

• Mai 2007 - Februar 2010: Tutorin und Mentorin am KIT in den Bereichen journalistisches Schreiben, Mediengeschichte und 'Theorien der Medienkultut'

• Januar 2010: Magistra Artium am KIT (Germanistik)

• ab März 2010: akademische Angestellte am KIT mit Lehraufträgen im Bereich Kulturwissenschaft und Multimedia

Kontakt

Marie-Hélène.Adam@kit.edu

 

 

Abstract des Promotionsthemas

Das Feld der literatur- und medienwissenschaftlichen allgemeinen Genderforschung ist mit zahlreichen Untersuchungen bereits in weiten Teilen durch eine differenzierte wissenschaftliche Infrastruktur erschlossen, die teilweise auch Aspekte der technisch orientierten Genderforschung bearbeitet. So ist zwar beispielsweise eine Forschungsbasis vorhanden, die sich mit dem Komplex von Technik und Gender in der Literatur (Bergner 1998, Borgard 2005, Drux 1994 u. 2007, Goodbody 2007, Korber 1998, Nöger 2003, Segeberg 1987 u.a.) oder unter medienwissenschaftlicher Perspektive (Hickethier 2007, Titzmann 2001, Treichl 2005 u.a.) befasst, dennoch existiert speziell bezüglich der thematischen Auseinandersetzung mit dem Zusammenhang von technischen Utopien und ihren geschlechtlich codierten Implikationen ein großes Forschungsdefizit. Überdies mangelt es bis jetzt an Untersuchungen, die innerhalb dieses spezifischen Themenbereichs theoretische Forschungen eng mit explizit intermedial ausgerichteten Beispielanalysen verbinden.

Mit meinem Dissertationsprojekt möchte ich einen wissenschaftlichen Beitrag dazu leisten, diese Forschungslücke zu schließen. Im Mittelpunkt steht dabei die Untersuchung von fiktionalen Technikutopien und den dort wirksamen Genderkonzepten aus literatur-, medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive.

Die Analyse steht unter der Leitfrage, wie Genderkonzepte in literarischen und audiovisuellen Technik-, Technologie- und Wissenschaftsutopien ausgestaltet und inszeniert werden und welche semantischen Aufladungen, Metaphoriken, geschlechtliche Konnotationen sowie kulturelle Implikationen präsent sind. Relevant ist, welche Frauen- und Männerbilder konstruiert und wie sie zueinander in Beziehung gesetzt werden, welche Variationen des männlichen und weiblichen Prinzips auf den verschiedenen Ebenen der Narration wirksam sind und inwiefern der Geschlechterdiskurs diesen verschiedenen Ebenen eingeschrieben ist.