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Studienzentrum Multimedia (SZM)

Engesserstr. 4, Geb. 20.51
D-76131 Karlsruhe

Öffnungszeiten:
nach Absprache

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Sekretariat

ACHTUNG NEUE ADRESSE AB 13. APRIL 2015!!!

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Kooperative interkulturelle und interdisziplinäre Module

Modules coopératifs interculturels et interdisciplinaires

(A) 'Maghreb - Deutschland - Europa. Kultur und Ideengeschichte im euro-mediterranen Raum' -- 'Le Maghreb - l'Allemagne - l'Europe. Culture et histoire des pensées dans l'espace euro méditerranéen'

 

 

Das Projekt:

Eine deutsch-tunesische Partnerschaft
zwischen Kulturwissenschaft und Medienpraxis

 

Partnerschaft:

Die vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Partnerschaft steht in einem Zusammenhang mit anderen kulturwissenschaftlich und medienpraktisch geprägten Kooperationsprojekten mit tunesischen Hochschulen. Sie wird getragen von Personen in Deutschland und Tunesien, die zum Teil bereits jahrelang wissenschaftlich zusammenarbeiten, bislang aber nur wenig Gelegenheit hatten, auch Studierende in die Kulturgrenzen überschreitende Kooperation mit ein zu beziehen.


Ziel:

Das Vorhaben zielt auf die wechselseitige Vermittlung von Wissen über die geistige Kultur und das kulturelle Erbe Deutschlands und Tunesiens in seinem jeweiligen Kontext (Europa/ arabische Welt). Dabei werden sowohl ideengeschichtliche Meilensteine als auch aktuelle Leitdiskurse untersucht. Die gemeinsame Arbeit deutscher und tunesischer Studierenden soll die Fähigkeit zum interkulturellen Vergleich als auch zur Entwicklung gemeinsamer Denkmodelle in Kultur und Politik fördern. Die im Projekt vermittelte Ausbildung zielt auch auf die Befähigung zur Nutzung der neuen Medien für die Wissenschaftskommunikation über große Räume und über Kulturgrenzen hinweg.


Weg:

Die Zusammenarbeit umfasst Präsenz- und virtuelle Lehre. Die Studierenden arbeiten in deutsch-tunesischen Tandemgruppen und nutzen dabei die Kommunikationsmöglichkeiten eines elektronischen Learning-Management-Systems.

 

 

Nutzen:

Das Projekt ist ein Beitrag zur engeren Verbindung tunesischer Hochschulen mit deutscher Wissenschaft. Den deutschen und tunesischen Studierenden öffnet es eine neue Sicht auf die Vernetzung der Kulturen als Grundlage kultureller Identität. Die Verbindung von kulturwissenschaftlicher Bildung und medienpraktischer Kompetenz auf dem Feld multimedial gestützter Wissenschaftskommunikation erhöht die Chancen der Absolventen auf dem Arbeitsmarkt für Geisteswissenschaftler.


Perspektive:

Das Vorhaben ist zum Ausgangspunkt weiterer Kooperationen mit tunesischen Hochschulen und Wissenschaftlern geworden (gemeinsame Publikationen, Hochschul- und Fakultätspartnerschaften, Studierendenaustausch, Praktika).


Herausforderung:

Das Vorhaben läuft parallel zu den Anstrengungen Tunesiens, die informationstechnologische Infrastruktur des Landes weiter auszubauen. Der Verbund der Partner könnte später über Tunesien weitere mediengestützte Lehr- und Forschungsprojekte realisieren, die nach Afrika und in andere arabische Länder ausstrahlen.


Partner:

Universität Karlsruhe (TH)
Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften
Institut für Soziologie, Medien- und Kulturwissenschaft (ISMK)
Abt. 2: Multimediale Wissenschaftskommunikation und Medienkulturwissenschaft (Studienzentrum Multimedia - SZM)

Université de Sousse


Université de la Manouba - Tunis
Faculté des Lettres

 

 

Das Modul A soll folgende Anforderungen erfüllen:

Es soll wechselseitig kulturwissenschaftlich-analytische und ideengeschichtliche Kenntnisse über die europäische Kultur (vertreten durch die deutsche) und die Kultur des Maghreb (vertreten durch die tunesische Kultur) vermitteln, die geeignet sind, deren spezifische geistige, materielle und institutionelle Grundlagen besser zu erkennen, die Schaffung neuer transkultureller Wissensbestände zu fördern und im Sinne einer Befähigung zur Kulturmediation kulturbestimmten Missverständnissen und Konflikten entgegenzuwirken.

Es soll Studiengängen verschiedener Fakultäten, geistes- und sozialwissenschaftlichen, aber auch wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlichen, zugeordnet werden können und somit die interdisziplinäre Ausbildung zukünftiger Führungskräfte aller Fachbereiche durch eine interkulturelle Komponente stärken. Zugleich soll das Modul für die Weiterbildung in Politik und Wirtschaft eingesetzt werden können.

Es soll sowohl an deutschen wie an tunesischen Hochschulen eingesetzt werden.

Es soll semi-medial sein, das heißt, im Sinne des blended learning Präsenzphasen der Lehre mit Phasen virtueller Lehre mittels neuer Informationstechnologien und Medien (s.u. Arbeitsplan) innovativ verbinden, darüber hinaus den ständigen Dialog möglichst vieler Lehrkräfte und Studierender über eine geeignete Plattform sichern.

 

Beginn: WS 2005/06


Beitrag auf r.tv (Extrahertz) am 27.08.2005
(www.extrahertz.de)
 


Le module A doit remplir les exigences suivantes:

Il doit contenir des connaissances mutuelles dans le domaine des sciences culturelles et sur des sujets concernant l'histoire des pensées, la culture européenne (représentée par l'Allemagne) et la culture maghrébine (représentée par la culture tunisienne). De cette façon les principes moraux, matériels et institutionnels de ces deux cultures seront clairement reconnaissables. Ces connaissances doivent servir à la création d'un nouvel espace transculturel du savoir et être également capables de jouer un rôle de médiation culturelle, pour influer contre les malentendus et les conflits potentiels causés par la différence culturelle.

Ce module doit pouvoir s'intégrer dans des filières de différentes facultés, comme dans celles des Sciences Humaines et Sociales, mais aussi dans celles des Sciences Economiques, et ainsi renforcer, par une composante interculturelle, les formations interdisciplinaires des futurs cadres. Le module doit être également utilisable dans une formation complémentaire en politique et économie.

Le module A s'intègre aussi bien dans des établissements d'enseignement supérieur allemands que tunisiens.

Il doit être semi médial c.-à-d. : lier de façon innovatrice des phases de présence de l'enseignement à des phases d'enseignement virtuel au moyen de nouvelles technologies de l'information et des médias (voir plan de travail) et assurer, en outre, le dialogue constant entre le plus grand nombre possible d'enseignants et d'étudiants sur une plate-forme appropriée.


 

 

Das Modul B soll folgende Anforderungen erfüllen:

Aufbauend auf einer Multimediapropädeutik, die von den beteiligten Universitäten geleistet werden muss, soll das Modul in wechselseitigem Austausch Kenntnisse über Konzepte multimedialer Kommunikation, bezogen auf die Kommunikations- und Medienkulturen der beteiligten Länder vermitteln. Ziel ist dabei, Sensibilität zu wecken und ein Bewusstsein zu schaffen für unterschiedliche Formen der Wissensorganisation in der akademischen Lehre im Rahmen der kulturspezifischen Bildungskonzepte und Ausbildungsformen der beteiligten Partnerländer. Ein wesentlicher Aspekt des Moduls bezieht sich auf die Vermittlung von Kenntnissen interkultureller Prozesse und Methoden des kulturgrenzenüberschreitenden Informations- und Wissenstransfers. Das Modul beinhaltet als Abschlussprojekt einen gemeinsamen Workshop bei dem Studierende unter Anleitung ihrer Dozenten partnerschaftlich ein thematisch festgelegtes Online-Projekt realisieren.

Die weiteren Anforderungen entsprechen Modul A (s.o.)

Le module B doit remplir les exigences suivantes:

Se basant sur une propédeutique multimédia, qui doit être effectuée par les universités partenaires, le module B doit fournir, dans un échange mutuel, des connaissances sur des concepts de communication multimédia en tenant compte des cultures médiatiques et de la communication des pays associés. L'objectif est d'éveiller la sensibilité et de créer une conscience pour les différentes formes de l'organisation du savoir dans l'enseignement académique. Cet objectif doit tenir compte des concepts de l'éducation et des formes de formation spécifiques à la culture des pays partenaires. Un aspect essentiel du module se situe dans l'échange des processus et des méthodes interculturelles du transfert de savoirs et d'informations au-delà des frontières culturelles. Dans la perspective d'un projet final, le module se présentera sous la forme d'un séminaire commun, dans lequel les étudiants, sous la direction de leurs conférenciers, réaliseront un projet en ligne sur un thème spécifique.

Les autres exigences correspondent au module A (voir ci-dessus)

 

 

Deutsche Projektleitung / Responsable allemand du projet:
Prof. Dr. Bernd Thum

 

Projektkoordination / coordination du projet:
Nathalie Sonnefeld MA
Swenja Zaremba BA

 

Medienkoordination und technische Infrastruktur / Coordination des médias et infrastructure technique:
Dr. Ralf Schneider