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Das Karlsruher Modell von 1999

Die neuen Studiengänge wurden, um ein straff gegliedertes, inhaltlich und zeitlich kalkulierbares Studium zu ermöglichen, zweistufig angelegt:
Ein erster Studiengang ist nach 6 Semestern mit einer qualifizierten Bakkalaureatsprüfung abzuschließen (B.A.-Stufe), bevor nach einem Aufbaustudium von 3 Semestern die Magisterprüfung abgelegt werden kann (M.A.-Stufe).

 

Die neuen Studiengänge, die ein intensiviertes fachwissenschaftliches Studium mit einer interdisziplinären und berufsfeldorientierten Ausbildung verbinden, unterschieden sich von herkömmlichen Magisterstudiengängen durch die Konzentration auf das Hauptfach mit einem Nebenfach und darüber hinaus durch:

 

 einen neuartigen Wahlpflichtbereich mit
- fächerübergreifenden Basis-Modulen
- fächerübergreifenden Magister-Modulen speziell für Graduierte und
- Berufsfeldorientierten Zusatzqualifikationen (BOZ)


sowie, außer klassischen Nebenfächern, neue Praxisorientierte Ausbildungsbereiche mit Nebenfachstatus( Multimedia in den Geistes- und Sozialwissenschaften, Journalismus und Technik der elektronischen Medien, Angewandte Kulturwissenschaft/Kulturarbeit, Fitness- und Gesundheitsmanagement) die auf Tätigkeiten in typischen Berufsfeldern der Informations- und Wissensgesellschaft (Information, Dokumentation, Bildung, Management) vorbereiten.


Durch interfakultäre Studienmöglichkeiten wurden insbesondere für diplomierte Absolventen und Absolventinnen ingenieur-, wirtschafts- und naturwissenschaftlicher Studiengänge die Studienbedingungen wesentlich erleichtert.


Die Geistes- und Sozialwissenschaften erhielten im Rahmen der Karlsruher B.A.-/M.A.-Studiengänge zusätzlich zu ihren klassischen Arbeitsmitteln eine technische Infrastruktur